grey background
Das Logo „Grünenthal compass2care“ mit einer abstrakten, bunten Molekül-Grafik links neben dem Text.

Komplexität verstehen.

Klarheit gewinnen.

Versorgung verbessern.

Vernetzt denken und mehr erfahren.

Ein Porträt des lächelnden älteren Mannes namens Peter in einem blauen Kreis, neben dem sich gelbe dekorative Punkte befinden; darunter steht der Text „Peter - 68 Jahre“.

Lernen Sie Peter kennen

Peter ist 68 Jahre alt und steht exemplarisch für viele Patient:innen in der Primärversorgung. Was zunächst wie einzelne Beschwerden erscheint, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als komplexes, miteinander vernetztes Krankheitsbild. Chronische Knieschmerzen, zunehmende Inaktivität und Gewichtszunahme prägen seinen Alltag. Gleichzeitig treten neue Symptome auf: gastrointestinale Beschwerden, kardiovaskulare Risikofaktoren und hormonelle Veränderungen.

Die Herausforderung: Die Erkrankungen sind nicht isoliert - sie beeinflussen sich gegenseitig, ebenso wie die Therapien.

Das sind keine isolierten Symptome, es ist ein Ökosystem, in dem jede Entscheidung Auswirkungen hat

Erkunden Sie jede Pathologie, indem Sie die Verbindungen zwischen ihnen nachvollziehen. Jeder Block lässt sich mit einem Klick öffnen.

Arthrose
GERD
Kardiovaskuläre Risiken
Hypogonadismus
Porträt eines lächelnden älteren Mannes mit grauem Haar und Bart, der einen dunkelgrünen Rollkragenpullover vor einem hellen Hintergrund trägt.

Chronische Schmerzen führen zu reduzierter Aktivität, Gewichtszunahme und einer Zunahme kardiometabolischer Risikofaktoren. Gleichzeitig kann eine NSAR‑Therapie – insbesondere ohne gastroprotektive Begleitmassnahmen – das Risiko gastrointestinaler Komplikationen erhöhen, einschliesslich Ulzera und Refluxsymptomen.1,4

Diese Entwicklungen sind eng miteinander verknüpft:
Die Bewegungseinschränkung bei Arthrose begünstigt metabolische Veränderungen wie Dyslipidämie und Hypertonie, während NSAR‑assoziierte Effekte das Risiko für GERD erhöhen.4

Darüber hinaus zeigen Studien, dass Arthrose selbst mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko assoziiert ist, vermittelt durch Inaktivität, systemische Entzündung und gemeinsame Risikofaktoren wie Adipositas.1,2,3

Damit wird Arthrose häufig zum Ausgangspunkt eines vernetzten, systemischen Krankheitsprozesses.

Für die Praxis bedeutet das:
Arthrose ist häufig nicht auf das Gelenk beschränkt, sondern Teil eines systemischen, kardiometabolisch geprägten Krankheitsgeschehens, das andere Organsysteme direkt beeinflussen kann.

Entdecken Sie Therapieoptionen mit integrierter Gastroprotektion auf der Vimovo® Produktseite sowie Patientenmaterialien mit Bewegungs- und Outdoor-Übungen zur Unterstützung im Alltag.

Mehr Erfahren

GERD entsteht häufig im Kontext bestehender Risikofaktoren. Eine langfristige NSAR‑Therapie ohne gastroprotektive Begleitmassnahmen sowie Übergewicht können Refluxsymptome begünstigen, indem sie die Schleimhautbarriere beeinträchtigen und den intraabdominellen Druck erhöhen.4,5

Darüber hinaus ist GERD eng mit anderen Erkrankungen verknüpft:

  • NSAR‑Therapie bei  Arthrose erhöht das Risiko für gastrointestinale Beschwerden und Ulzera4
  • Adipositas und metabolische Dysregulation verstärken Refluxmechanismen5
  • Hyperlipidämie und Hypertonie treten häufig gemeinsam mit GERD auf6

Aktuelle Daten zeigen zudem, dass GERD mit Veränderungen im Lipidprofil und einem erhöhten kardiovaskulären Risiko assoziiert sein kann, was die Einbettung in ein systemisches kardiometabolisches Netzwerk weiter unterstützt7.

GERD kann ein Marker für ein erweitertes Risikoprofil sein.6,7

Für die Praxis bedeutet das:
GERD sollte nicht isoliert betrachtet werden, sondern als möglicher Hinweis auf zugrunde liegende systemische und kardiometabolische Risiken entsprechend umfassend bewertet werden.

Nutzen Sie die Nexium® Dosierungskarte und informieren Sie sich zur evidenzbasierten Therapie auf der Produktseite.

Mehr Erfahren

Kardiovaskuläre Risiken entstehen häufig aus einem Zusammenspiel von Inaktivität, Gewichtszunahme und metabolischer Dysregulation. Eine Dyslipidämie ist dabei ein zentraler, kausal belegter Treiber atherosklerotischer Prozesse, wobei die kumulative LDL‑Exposition das langfristige Risiko entscheidend bestimmt.9,12

Im Kontext der Osteoarthritis verstärken sich diese Prozesse zusätzlich:
Schmerzbedingte Inaktivität und Gewichtszunahme fördern die metabolische Dysregulation und tragen zur Progression des kardiovaskulären Risikoprofils bei.2

Gleichzeitig bestehen enge Wechselwirkungen mit anderen Indikationen:

  • Dyslipidämie ist Teil eines metabolischen Netzwerks, das auch Osteoarthritis beeinflusst11
  • kardiometabolische Faktoren treten häufig gemeinsam mit GERD auf6,7
  • hormonelle Veränderungen wie Hypogonadismus können das Lipidprofil zusätzlich verschlechtern13,14

Damit ist das kardiovaskuläre Risiko Ausdruck eines übergeordneten systemischen Netzwerks.

Für die Praxis bedeutet das:
Nicht einzelne Laborparameter, sondern das gesamte Risikoprofil ist entscheidend – inklusive früher, strukturierter und konsequenter LDL‑C-Senkung im Kontext der Gesamtmorbidität.

Interagieren Sie mit einem digitalen kardiovaskulären Patientenfall und vertiefen Sie Ihr Wissen mit dem interaktiven Galaxy-Studien-PDF sowie weiterführenden Informationen auf der Crestor® Produktseite.

Ein Testosteronmangel entwickelt sich häufig schleichend und ist eng mit metabolischem Syndrom und Dyslipidämie verknüpft. Die Beziehung ist dabei bidirektional: Metabolische Störungen fördern Hypogonadismus – und umgekehrt trägt ein Testosteronmangel zur Verschlechterung metabolischer Parameter bei.13,14,16

Diese hormonellen Veränderungen stehen in direkter Verbindung zu den anderen Indikationen:

  • Hypogonadismus ist häufig mit Adipositas, Dyslipidämie und Insulinresistenz assoziiert13
  • diese Faktoren erhöhen wiederum das kardiovaskuläre Risiko14
  • metabolische Dysregulation kann sowohl Arthrose als auch GERD negativ beeinflussen7,11

Zudem gibt es Hinweise, dass niedrige Testosteronspiegel mit Refluxsymptomen assoziiert sein können, was die systemische Vernetzung weiter unterstreicht15.

Damit werden hormonelle Veränderungen zu einem integralen Bestandteil eines kardiometabolischen Gesamtsystems.

Für die Praxis bedeutet das:
Hormonelle Veränderungen sollten aktiv abgeklärt und in den Kontext der gesamten multimorbiden Situation eingeordnet werden.

Nutzen Sie den AMS-Fragebogen und den Testosteron-Rechner zur strukturierten Diagnostik und entdecken Sie weiterführende Inhalte auf der Nebido® Produktseite.

Mehr Erfahren

Die Patientenreise: klinische Entwicklung und steigende Komplexität

Peters Verlauf zeigt, wie sich chronische Erkrankungen im Zeitverlauf entwickeln und gegenseitig verstärken können.

Jede Konsultation bringt neue Erkenntnisse – und erfordert eine Neubewertung des Gesamtbildes.

Peter - 1. Besuch
Der ältere Mann namens Peter sitzt mit schmerzverzerrtem Gesicht auf einem moosbedeckten Stein, hält sich mit beiden Händen das Knie und hat einen Rucksack neben sich.

Ausgangspunkt: Gelenksschmerzen

Aktive Erkrankungen:

Arthrose

Peter, 68 Jahre, stellt sich mit belastungsabhängigen Knieschmerzen und morgendlicher Steifigkeit vor. Was zunächst wie eine altersbedingte Einschränkung erscheint, entwickelt sich zunehmend zu einer relevanten Beeinträchtigung im Alltag: Treppensteigen fällt schwer, Spaziergänge werden seltener, und Aktivitäten wie Wandern gibt er vollständig auf.

 

Diese Veränderung bleibt nicht ohne Folgen. Mit der abnehmenden Aktivität steigt sein Körpergewicht (BMI 28 kg/m2), wodurch sich sowohl die mechanische Belastung der Gelenke als auch metabolische Risikofaktoren verstärken.

 

Zur Schmerztherapie nimmt Peter regelmässig ein NSAR ein. Obwohl er eine kurzfristige Linderung verspürt, zeigt sich früh ein therapeutisches Spannungsfeld: Wiederkehrendes Sodbrennen erschwert eine konsequente Einnahme. Ein Magenschutz wurde bislang nicht eingesetzt.

 

Nach Ausschluss relevanter Differenzialdiagnosen stellen Sie die Diagnose: Knie‑ Arthrose.

 

Aktuelle Daten zeigen, dass Osteoarthritis eine komplexe Erkrankung des gesamten Gelenks ist, die weit über einen lokalen „Verschleiss“ hinausgeht und eng mit systemischen und kardiometabolischen Faktoren verknüpft sein kann1-3.

 

Bereits zu diesem Zeitpunkt wird deutlich:

Schmerz, Inaktivität und metabolische Veränderungen beginnen, sich gegenseitig zu verstärken.

 

Wie stellen Sie eine langfristig tragfähige Therapie sicher?

 

Sie initiieren eine leitliniengerechte Schmerztherapie und berücksichtigen frühzeitig konsequente gastroprotektive Massnahmen, insbesondere durch den Einsatz eines Protonenpumpenhemmers (PPI) wie z.B. Esomeprazol unter NSAR-Therapie bei Patienten mit erhöhtem gastrointestinalem Risiko4.

Bereits hier wird deutlich:
Arthrose ist häufig Teil eines systemischen Krankheitsprozesses – Frühe Therapieentscheidungen beeinflussen Verlauf, Risiken und Therapieadhärenz.

Mehr Erfahren
Nahaufnahme von verschiedenen bunten Tabletten und Kapseln, die ungeordnet nebeneinander liegen, mit einem weichen Tiefenschärfe-Effekt.Nahaufnahme von verschiedenen bunten Tabletten und Kapseln, die ungeordnet nebeneinander liegen, mit einem weichen Tiefenschärfe-Effekt.

Compass 2 Care

Unsere Produkte

Patienten stehen im Mittelpunkt all unsere Bemühungen. Durch unsere Fachkentnisse und unsere Leidenschaft für die Wissenschaft entwickeln wir innovative Lösungen, die die Versorgung der Patienten verbessern.

Referenzen

Fachpersonen können bei Grünenthal Pharma AG eine vollständige Kopie der zitierten Referenzen anfordern.

  1. Tang X, Wang S, Zhan S, et al. Osteoarthritis: pathogenesis, clinical features, and treatment. Nature Reviews Disease Primers. 2025;11:10.
  2. Wang H, Bai J, He B, et al. Osteoarthritis and the risk of cardiovascular disease: a meta-analysis. Scientific Reports. 2016;6:39672.
  3. Hébert JJ, Saritas S, Niloofar P, Lazarova-Molnar S, Houlind KC, Wedderkopp N. Knee and hip osteoarthritis increase the risk of cardiovascular disease: A national registry-based longitudinal cohort study. PLoS One. 2025 Apr 15;20(4):e0321290. doi: 10.1371/journal.pone.0321290. PMID: 40233039; PMCID: PMC11999113.
  4. Lanas A, Chan FKL. Peptic ulcer disease and non-steroidal anti-inflammatory drugs. The Lancet. 2017;390(10094):613–624.
  5. Kotzan J, Wade W, Yu HH. Assessing NSAID prescription use as a predisposing factor for gastroesophageal reflux disease in a Medicaid population. Pharm Res 2001;18:1367–72.
  6. Moraes-Filho JP, Navarro-Rodriguez T, Eisig JN, et al. Comorbidities of gastroesophageal reflux disease: a population-based study. Clinics (São Paulo). 2009;64(8):785–790.
  7. Wu Q, Liu B, Yu Y, et al. Gastroesophageal reflux disease influences blood pressure components, lipid profile and cardiovascular diseases: evidence from a Mendelian randomization study. Journal of Translational Internal Medicine. 2024;12(5):510–525.
  8. SCORE2 Working Group and ESC Cardiovascular Risk Collaboration. SCORE2 risk prediction algorithms: new models to estimate 10-year risk of cardiovascular disease in Europe. European Heart Journal. 2021;42(25):2439–2454.
  9. Mach F, Baigent C, Catapano AL, et al. 2019 ESC/EAS Guidelines for the management of dyslipidaemias: lipid modification to reduce cardiovascular risk. European Heart Journal. 2019;40(24):2996–3058.
  10. Visseren FLJ, Mach F, Smulders YM, et al. 2025 ESC/EAS focused update on dyslipidaemia management. European Heart Journal. 2025;46(42):4359–4379.
  11. Baudart P, Louati K, Marcelli C, Berenbaum F, Sellam J. Association between osteoarthritis and dyslipidaemia: a systematic literature review and meta-analysis. RMD Open. 2017;3:e000442.
  12. Cholesterol Treatment Trialists' (CTT) Collaboration. Efficacy and safety of more intensive lowering of LDL cholesterol: a meta-analysis of data from 170,000 participants in 26 randomised trials. The Lancet. 2010;376(9753):1670–1681.
  13. Mulligan T, Frick MF, Zuraw QC, Stemhagen A, McWhirter C. Prevalence of hypogonadism in males aged at least 45 years: the HIM study. International Journal of Clinical Practice. 2006;60(7):762–769.
  14. Svartberg J. Epidemiology: testosterone and the metabolic syndrome. International Journal of Impotence Research. 2007;19(2):124–128.
  15. Harada K, Hanayama Y, Yasuda M, et al. Clinical relevance of low androgen levels to gastroesophageal reflux symptoms. Endocrine Journal. 2018;65(10):1039–1047.
  16. European Association of Urology. EAU Guidelines on Sexual and Reproductive Health: Male Hypogonadism. Updated 2026. Accessed 14 August 2026.

Gekürzte Fachinformation

Gekürzte Fachinformation: CRESTOR® Filmtabletten zu 5, 10 u. 20 mg (Rosuvastatin-Calcium). I:Erwachsene: Behandlung Hypercholesterinämie (primäre Hypercholesterinämie, gemischte Dyslipidämie, homozygote familiäre Hypercholesterinämie), Vorbeugung schwerer kardiovaskulärer Ereignisse. Kinder und Jugendliche (10‑17 J.): Heterozygote familiäre Hypercholesterinämie. Weitere Informationen, siehe Fachinformation. D/A: Erwachsene: Anfangsdosis: 5-10 mg tägl., empfohlener Dosisbereich: 5‑20 mg tägl., 40 mg tägl. bei schwerer Hypercholesterinämie und hohem kardiovaskulärem Risiko (vor allem bei familiärer Hypercholesterinämie), die mit 20 mg tägl. das Behandlungsziel nicht erreichen und unter regelmässiger ärztlicher Kontrolle stehen. Die Anwendung der 40 mg Dosierung sollte durch einen Spezialisten beobachtet werden. Kinder und Jugendliche (10-17J.): 5‑20 mg tägl. Weitere Informationen, siehe Fachinformation. KI: Überempfindlichkeit gegenüber Wirk-/ Hilfsstoffen, aktive Lebererkrankungen, schwere Nierenfunktionsstörung, Myopathie, Ciclosporin-Einnahme, Schwangerschaft, Stillzeit, Frauen im gebärfähigem Alter ohne Kontrazeptiva, Asiatische Patienten sowie Prädisponierende Faktoren der Myopathie/Rhabdomyolyse bei der Dosierung 40 mg/d. Weitere Informationen, siehe Fachinformation. VM: Prädisponierende Faktoren für Rhabdomyolyse, CPK‑Erhöhung, exzessiver Alkoholkonsum, Lebererkrankung in Anamnese, Galactose-Intoleranz, völligem-Lactase-Mangel, Glucose-Galactose-Malabsorption, interstitielle Lungenerkrankung, Diabetes mellitus, Asiaten. Weitere Informationen, siehe Fachinformation. IA: Ciclosporin, Kombination Ritonavir/Atazanavir, Ezetimib, best. Proteasehemmer, Gemfibrozil und andere lipidsenkende Arzneimittel, Antazida, Vitamin‑K‑Antagonisten, Fibrate, systemische Fusidinsäurepräparate, Ticagrelor, Baicalin, Febuxostat, Erythromycin, orale Kontrazeptiva (HRT). Weitere IA bitte der vollständigen Fachinformation entnehmen. SS: Die Anwendung ist während der Schwangerschaft und Stillzeit kontraindiziert. UW: Häufig: Diabetes mellitus, Schwindel, Kopfschmerzen, abdominale Schmerzen, Obstipation, Nausea, Myalgie, Asthenie. Gelegentlich: Pruritus, Hautausschlag, Urtikaria. Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen einschliesslich Angioödem, Pankreatitis, erhöhte Lebertransaminasen, Myopathie (inlusive Myositis), Rhabdomyolyse, Arthralgie. Sehr selten: Polyneuropathie, Gedächtnisverlust, Gelbsucht, Hepatitis, Hämaturie. Häufigkeit nicht bekannt: Thrombozytopenie, Anaphylaktische Reaktion, periphere Neuropathie, Myasthenia gravis, okuläre Myasthenie, Husten, Dyspnoe, Diarrhö; Stevens-Johnson Syndrom, Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), lichenoides Arzneimittelexanthem, immun-vermittelte nekrotisierende Myopathie, Sehnenbeschwerden selten verbunden mit Sehnenriss, Gynäkomastie, Oedeme. P: CRESTOR® Filmtabletten zu 5 mg, 10 mg und 20 mg zu je 30 u. 100 Filmtabl. Abgabekategorie B. ZI: Grünenthal Pharma AG, Glarus Süd. Stand Juni 2026. Ausführliche Angaben siehe www.swissmedicinfo-pro.ch M-CRE-CH-07-26-0001

Gekürzte Fachinformation: Nebido®: 4ml Inj.lsg. à 1000mg Testosteronundecanoat. I: Testosteron (T)-Ersatztherapie bei prim. und sek. Hypogonadismus des Mannes. D/A: Vor Behandlungsbeginn T-Serumspiegel bestimmen. 1 Durchstechflasche Nebido® alle 10-14 Wochen sehr langsam ausschl. tief i.m. injizieren (Gesässmuskel). Weitere Informationen, siehe Fachinformation. KI: androgenabhängiges Prostatakarzinom, Mammakarzinom, Hyperkalzämie bei malignen Tumoren, vorausgegangene oder bestehende Lebertumore, Überempfindlichkeit gegenüber Wirk-/ Hilfsstoffen, Frauen. VM: Anwendung nur bei nachgewiesenem (hypo- oder hypergonadotropen) Hypogonadismus und nach Ausschluss anderer Ursachen. Seltene Fälle von pulmonaler Mikroembolie (Symptome: Unwohlsein, Husten, Dyspnoe, Steigerung der Schweiss-Sekretion, Brustschmerzen, Schwindel, Parästhesien oder Ohnmacht; um mögliche Anzeichen und Symptome frühzeitig zu erkennen, ist Beobachtung des Pat. während und nach Injekt. empfohlen). Erhöhtes Risiko für Entwicklung einer Prostatahyperplasie, regelmässige Kontrolle der Prostata und Brust empfohlen. Vorsicht bei Patienten mit: Ödemneigung (u.a bei Herz-, Leber- oder Niereninsuffizienz oder koronarer Herzerkrankung), Migräne, Epilepsie, arterieller Hypertonie, Malignom, Thrombophilie. Regelmäßige Überprüfung von Hämoglobin und Hämatokrit (mögliche Polyglobulie) sowie Leberfunktionstests und Lipidprofil empfohlen. Mögliches Auftreten eines Priapismus. Ernsthafte Risiken (bis hin zu letalem Ausgang) bei Missbrauch zur Leistungssteigerung beim Sport. Missbrauch (v.a. zu hohe Dosen und/oder die Kombination mit anderen anabolen Steroiden) kann zu verstärkten und schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen, Abhängigkeit sowie bei Dosisreduktion bzw. abrupter Beendigung zu Entzugssymptomen führen, positive Reaktion bei Dopingkontrollen. Berichte über anaphylaktische Reaktionen. Keine i.m. Injektionen bei Pat. mit Blutgerinnungsstörungen (v.a. bei Einnahme von OAK), mögliche Verstärkung bestehender Schlafapnoe, evtl. verbesserte Insulinempfindlichkeit, Auftreten von gutartigen und (sehr selten) bösartigen Lebertumoren, mögliche Störungen der Spermatogenese mit Oligospermie, vermindertes Ejakulationsvolumen, Abnahme der Hodengröße. Nicht bei Kindern und Frauen anwenden. Enthält 2 g Benzyl Benzoat pro Dosierungseinheit (4 ml). IA: Arzneimittel, die mikrosomale Enzyme induzieren (z.B. Barbiturate) oder CYP450-Enzym Inhibitoren (z.B. Makrolide) können die T-Clearance verändern (mit potentieller Verstärkung erwünschter/ unerwünschter Wirkungen). Möglichkeit der verstärkten Wirkung von OAK vom Cumarintyp, gleichzeitige Gabe zusammen mit Corticosteroiden oder ACTH kann Ödem-Risko erhöhen, mögliche Verstärkung der Insulinwirkung; erhöhtes Risiko für Erythrozytose bei gleichzeitiger Anwendung mit SGLT-2-Hemmern. UW: Häufig: Polyglobulie, Gewichtszunahme, Benommenheit, Hitzewallungen, Akne, Schmerzen in der Brust, erhöhter PSA-Wert, abnormer Palpationsbefund der Prostata (z.B. Verhärtung), benigne Prostatahyperplasie, Reaktionen an der Injektionsstelle (Rötung, Hämatom, Jucken, Schmerzen). Gelegentlich: Carcinoma in situ der Prostata, Bronchitis, Sinusitis, Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Pruritus, angioneurotisches Ödem, Pharynxödem, Dyspnoe, vorübergehende Sehstörungen, Kreislaufkollaps), vermehrter Appetit, Anstieg des HbA1C, Hypercholesterinämie, erhöhte Triglyzeride. Bei Behandlung mit hohen Dosen und/oder über längere Zeiträume: Flüssigkeitsretention, Steigerung oder Verminderung der Libido, Unruhe, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit, emotionale Störungen, Aggressivität, Depressionen, Kopfschmerzen, Migräne, Tremor, Schwindel, Blutdruckanstieg, kardiovaskuläre Störungen, Husten, Schnarchen, Dysphonie, Dyspnoe, Diarrhoe, Übelkeit, pathologische Veränderungen der Leberfunktionswerte (z.B. Aspartat-Aminotransferase), trockene Haut, Erythem, Exanthem (einschliesslich papulösem Exanthem), Pruritus, Hyperhidrosis, Alopezie, Arthralgien, Myalgien, Muskelkrämpfe, muskuloskelettale Steifheit, Muskelzerrung, Erhöhung der Kreatinphosphokinase im Serum, reduzierter Harnstrahl, Nykturie, Dysurie, Harnretention, Prostatitis, testikuläre Schmerzen, Verhärtung des Brustgewebes, Gynäkomastie (unter Umständen persistierend), erhöhte Estradiolwerte, Müdigkeit, Asthenie, Ödeme, nächtliches Schwitzen. Selten: Prostatakarzinom, Elektrolytveränderungen (Retention von Natrium, Chlorid, Kalium, Kalzium, anorganischen Phosphaten und Wasser) während einer Behandlung mit hohen Dosen und/oder über längere Zeiträume, pulmonale Ölmikroembolie (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). P: Durchstechflasche à 4 ml. Abgabekategorie B. ZI: Grünenthal Pharma AG, Glarus Süd. Stand Juni 2026. Ausführliche Angaben siehe www.swissmedicinfo-pro.ch M-NEB-CH-07-26-0001

Gekürzte Fachinformation: Nexium® MUPS®-Tabletten / Nexium®, magensaftresistentes Granulat zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen (Magnesii esomeprazolum trihydricum). I:Erwachsene u. Jugendliche 12-18 Jahre: Behandlung und Langzeit-Rezidivprophylaxe der Refluxösophagitis, symptomatischer gastroösophagealer Reflux ohne erosive/ulzeröse Refluxösophagitis, Heilung von durch NSAR (inkl. COX-2 selektiven NSAR) verursachten Magenulzera, Vorbeugung von Ulcus ventriculi und Ulcus duodeni bei Risikopatienten, die NSAR (inkl. COX-2 selektiven NSAR) einnehmen, Vorbeugung von erneuter Blutung bei blutendem Ulcus ventriculi/duodeni nach der Behandlung mit Esomeprazol i.v.. Eradikation von Helicobacter pylori in Kombination mit geeigneten Antibiotika, Heilung von Helicobacter pylori-assoziiertem Ulcus duodeni, Rezidivprophylaxe von Helicobacter pylori-assoziierten Ulkuskrankheiten, pathologische Hypersekretion inkl. Zollinger-Ellison Syndrom und idiopathische Hypersekretion. Kinder 1-11 Jahre: Schwere Refluxösophagitis. D/A: Erwachsene/ Jugendliche (12–18 Jahre): Refluxösophagitis 1 x tägl. 40 mg, Rezidivprophylaxe bei Refluxösophagitis 1 x tägl. 20 mg, symptomatischer gastroösophagealer Reflux 1 x 20 mg tägl. Erwachsene: Heilung von Ulcera (NSAR bedingt) 1 x tägl. 40 mg, Prophylaxe von Ulcera (NSAR bedingt) 1 x tägl. 20 mg, Heilung/Rezidivprophylaxe von Helicobacter pylori-assoziiertem Ulcus duodeni/Ulzera 2 x tägl. 20 mg plus 1 g Amoxicillin plus 500 mg Clarithromycin, pathologische Hypersekretion 2 x tägl. 40–120 mg, Vorbeugung von erneuter Blutung bei Ulcus ventriculi und Ulcus duodeni nach der Behandlung mit Esomeprazol i.v.:. 1x tägl. 40 mg während 4 Wochen. Kinder 1–11 Jahre (>10 kg): Schwere Refluxösophagitis <20 kg 10 mg tägl., ≥20 kg 10–20 mg tägl.; Tabletten mit Flüssigkeit schlucken; Granulat zum Auflösen in Wasser. Weitere Informationen, siehe Fachinformation. KI: Überempfindlichkeit gegenüber Esomeprazol und substituierten Benzimidazolen oder den Hilfsstoffen. VM: bei Auftreten von unbeabsichtigtem Gewichtsverlust, anhaltendem Erbrechen, Dysphagie, Hämatemesis oder Melaena immer Abklärung einer Malignität; bei Langzeitbehandlung regelmässige, ärztliche Kontrolle empfohlen; Gleichzeitige Gabe von NSAR; CYP3A4-Inhibitoren; Untersuchungen bei neuroendokrinen Tumoren; leicht erhöhtes Risiko gastrointestinaler Infektionen durch verminderte Azidität; Gleichzeitige Gabe von Atazanavir, Nelfinavir, Clopidogrel; Knochenfrakturen; Hypomagnesiämie; SCLE;. SCARS; keine Einnahme bei hereditärer Fructose-/Galactose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Sucrase-Isomaltase-Insuffizienz. IA: Aufnahme pH-abhängiger Arzneimittel kann verändert sein: verminderte Absorption von Ketoconazol, Itraconazol, Erlotinib, erhöhte Absorption von Digoxin. CYP2C19-Hemmung: erhöhte Spiegel von Diazepam, Citalopram, Imipramin, Clomipramin, Phenytoin. Gerinnungshemmer: zu Beginn und am Ende einer Warfarintherapie oder einer Therapie mit andern Cumarinderivaten eine engmaschige Überwachung, erhöhte Konzentrationen von Cilostazol, erhöhte AUC und HWZ, jedoch keine zusätzliche QTc-Verlängerung: Cisaprid. Erhöhte Spiegel von Tacrolismus, Methotrexat (bei Hochdosis). Erhöhte Pemetrexed-Toxizität bei gleichzeitiger Anwendung von PPI. Antiretrovirale AM: Atazanavir und Nelfinavir (deutlich verminderte Spiegel), Saquinavir (erhöhte Spiegel möglich). Abgeschwächte Wirkung von Clodiprogel. Verdoppelung der AUC von Esomeprazol durch CYP3A4-Hemmer (z.B. Clarithromycin). CYP2C19 + CYP3A4-Hemmer (z.B. Voriconalzol): 2-fache Erhöhung der Cmax/AUC von Esomeprazol. Erniedrigte Esomeprazol-Spiegel durch CYP2C19-/CYP3A4-Induktoren (z.B. Rifampicin, Johanniskraut). SS: Bei der Anwendung in der Schwangerschaft ist Vorsicht geboten. UW: Häufig: Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Obstipation, Diarrhöe, Flatulenz, Nausea, Erbrechen, Drüsenpolypen des Fundus (gutartig). Gelegentlich: periphere Ödeme, Schlafstörungen, Benommenheit, Schwindel, Parästhesie, Schläfrigkeit, Mundtrockenheit, erhöhte Leberenzyme, Dermatitis, Pruritus, Urticaria, Rash, Fraktur der Hüfte, des Handgelenks oder der Wirbelsäule. Selten: Leukopenie, Thrombopenie, Hypersensitivitätsreaktionen (z.B. Angioödem, anaphylaktische Reaktion/Schock), Hyponatriämie, Agitation, Konfusion, Depression, Geschmacksveränderungen, Schleiersehen, Verengung der Atemwege, Stomatitis, gastrointestinale Candidiasis, Hepatitis mit oder ohne Ikterus, Alopezie, Photosensibilität, Arthralgie, Myalgie, Unwohlsein, vermehrtes Schwitzen. Sehr selten: Agranulozytose, Panzytopenie, Hypomagnesiämie, Agression, Halluzination, mikroskopische Colitis, Leberversagen, hepatische Encephalopatie, Erythema exsudativum multiforme, Stevens-Johnson Syndrom, toxisch epidermale Nekrolyse (TEN), subakuter kutaner Lupus Erythematodes (SCLE), akute generalisierte exanthemische Pustelose (AGEP), Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Muskelschwäche, interstitielle Nephritis, Gynäkomastie. P: Nexium® MUPS-Tabletten zu 20 mg und 40 mg zu 14, 28, 56 und 98 Tabletten, Nexium® magensaftresistentes Granulat zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen (zu 28 Beutel) 10 mg.. Abgabekategorie B. ZI: Grünenthal Pharma AG, Glarus Süd. Stand Juni 2026. Ausführliche Angaben siehe www.swissmedicinfo-pro.ch M-NIU-CH-07-26-0001

Gekürzte Fachinformation: Nexium® i.v., Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung (Natrii esomeprazolum). I:Erwachsene: falls orale Behandlung nicht möglich: Behandlung und Rezidivprophylaxe der erosiven Refluxösophagitis, Behandlung schwerer Symptome des gastroösophagealen Reflux (GERD), Heilung von durch NSAR (inkl. COX-2 selektiven NSAR) verursachten Magenulzera, Vorbeugung von Ulcus ventriculi und Ulcus duodeni bei Risikopatienten, die NSAR (inkl. COX-2 selektiven NSAR) einnehmen, Vorbeugung von erneuter Blutung bei blutendem Ulcus ventriculi/duodeni nach endoskopischer Blutstillung. Kinder u. Jugendliche (1-18 Jahre): Behandlung erosiver Refluxösophagitis, wenn orale Therapie nicht möglich. D/A: Erwachsene/ Jugendliche (12–18 Jahre): Refluxösophagitis 1 x tägl. 40 mg, Erwachsene: Rezidivprophylaxe bei Refluxösophagitis 1 x tägl. 20 mg, symptomatischer gastroösophagealer Reflux 1 x tägl. 20 mg. Erwachsene: Heilung von Ulcera (NSAR bedingt) 1 x tägl. 40 mg, Prophylaxe von Ulcera (NSAR bedingt) 1 x tägl. 20 mg. Vorbeugung von erneuter Blutung 40–80 mg i.v. während 30 Min – dann 8 mg/h i.v. während 3 Tagen – dann 1 x tägl. 40 mg oral. Kinder (1–11 Jahre): Refluxösophagitis <20 kg 10 mg tägl., ≥20 kg 10–20 mg tägl.. Verabreichung der zubereiteten Injektionslösung über mind. 3 Minuten bzw. der Infusionslösung über 10 bis 30 Minuten. KI: Überempfindlichkeit gegenüber Esomeprazol und substituierten Benzimidazolen oder den Hilfsstoffen. VM: bei Auftreten von unbeabsichtigtem Gewichtsverlust, anhaltendem Erbrechen, Dysphagie, Hämatemesis oder Melaena immer Abklärung einer Malignität; Leberinsuffizienz u. blutender Ulcus; Untersuchungen bei neuroendokrinen Tumoren; Gleichzeitige Gabe von Atazanavir, Nelfinavir, Clopidogrel; Knochenfrakturen; Hypomagnesiämie; SCLE; SCARS; enthält Natrium. IA: Aufnahme pH-abhängiger Arzneimittel kann verändert sein: verminderte Absorption von Ketoconazol, Itraconazol, Erlotinib, erhöhte Absorption von Digoxin. CYP2C19-Hemmung: erhöhte Spiegel von Diazepam, Citalopram, Imipramin, Clomipramin, Phenytoin. Gerinnungshemmer: zu Beginn und am Ende einer Warfarintherapie oder einer Therapie mit andern Cumarinderivaten eine engmaschige Überwachung. Erhöhte Konzentrationen von Cilostazol. Erhöhte AUC und HWZ, jedoch keine zusätzliche QTc-Verlängerung: Cisaprid. Erhöhte Spiegel von Tacrolismus, Methotrexat (bei Hochdosis). Erhöhte Pemetrexed-Toxizität bei gleichzeitiger Anwendung von PPI. Antiretrovirale AM: Atazanavir und Nelfinavir (deutlich verminderte Spiegel), Saquinavir (erhöhte Spiegel möglich). Abgeschwächte Wirkung von Clodiprogel. Verdoppelung der AUC von Esomeprazol durch CYP3A4-Hemmer (z.B. Clarithromycin). CYP2C19 + CYP3A4-Hemmer (z. B. Voriconalzol): 2-fache Erhöhung der Cmax/AUC von Esomeprazol. Erniedrigte Esomeprazol-Spiegel durch CYP-Induktoren (z. B. Rifampicin, Johanniskraut). SS: Bei der Anwendung in der Schwangerschaft ist Vorsicht geboten. Nexium® i.v. soll während der Stillzeit nicht angewendet werden. UW: Häufig: Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Obstipation, Diarrhöe, Flatulenz, Nausea, Erbrechen, Drüsenpolypen des Fundus (gutartig), Reaktionen im Bereich der Einstichstelle. Gelegentlich: periphere Ödeme, Schlafstörungen, Benommenheit, Schwindel, Parästhesie, Schläfrigkeit, Mundtrockenheit, erhöhte Leberenzyme, Dermatitis, Pruritus, Urticaria, Rash, Fraktur der Hüfte, des Handgelenks oder der Wirbelsäule. Selten: Leukopenie, Thrombopenie, Hypersensitivitätsreaktionen (z. B. Angioödem, anaphylaktische Reaktion/Schock), Hyponatriämie, Agitation, Konfusion, Depression, Geschmacksveränderungen, Schleiersehen, Verengung der Atemwege, Stomatitis, gastrointestinale Candidiasis, Hepatitis mit oder ohne Ikterus, Alopezie, Photosensibilität, Arthralgie, Myalgie, Unwohlsein, vermehrtes Schwitzen. Sehr selten: Agranulozytose, Panzytopenie, Hypomagnesiämie, Agression, Halluzination, mikroskopische Colitis, Leberversagen, hepatische Enzephalopathie, Erythema exsudativum multiforme, Stevens-Johnson Syndrom, toxisch epidermale Nekrolyse (TEN), subakuter kutaner Lupus Erythematodes (SCLE), akute generalisierte exanthemische Pustelose (AGEP), Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Muskelschwäche, interstitielle Nephritis, Gynäkomastie. P: Nexium® i.v.; Injektions-/ Infusionspräparat zu 40 mg. Abgabekategorie B. ZI: Grünenthal Pharma AG, Glarus Süd. Stand Juni 2026. Ausführliche Angaben siehe www.swissmedicinfo-pro.ch M-NIU-CH-07-26-0002

Gekürzte Fachinformation: Vimovo®, Filmtabletten (Naproxenum und Magnesii esomeprazolum trihydricum) I: Symptomatische Behandlung von rheumatoider Arthritis, Arthrose und ankylosierender Spondylitis bei Patienten mit Risiko der Entwicklung von NSAR-bedingten Magen- und/oder Duodenalulzera und bei denen eine Behandlung mit weniger als 1000 mg Naproxen pro Tag nicht angebracht ist. D/A: 2 x 1 Filmtabl. pro Tag, mit Wasser schlucken. Weitere Informationen, siehe Fachinformation KI: Überempfindlichkeit gegenüber Naproxen, Esomeprazol oder substituierten Benzimidazolen oder Hilfsstoffen; Anamnese von Bronchospasmus, Urtikaria oder allergieähnlichen Symptomen nach Einnahme von NSAR; drittes Trimenon der Schwangerschaft; aktive Magen- und/oder Duodenalulzera, gastrointestinale Blutungen; entzündliche Darmerkrankungen; schwere Leberfunktionsstörungen; schwere Nieren- oder Herzinsuffizienz; Behandlung postoperativer Schmerzen nach koronarer Bypass-Operation. VM: Bei unbeabsichtigter Gewichtsverlust, anhaltendem Erbrechen, Dysphagie, Hämatemesis oder Melaena immer Abklärung einer Malignität; bei GI-Blutungen, -Ulzera, -Perforation (bes. bei älteren Patienten und GI-Erkrankung in Anamnese) Behandlung absetzen; Cardio- und zerebro-vaskuläre Erkrankungen; eingeschränkte Nierenfunktion; Gerinnungsstörungen/ Antikoagulation; gleichzeitige Anwendung von Nicht-Aspirin-NSARs/ COX-2-Hemmern ist nicht empfohlen; Absetzen bei Anzeichen von Hautreaktionen (SCAR); Überwachung bei Sehkraft-Veränderung; Vorsicht bei vorbestehendem Asthma; erstes und zweites Trimenon der Schwangerschaft, Behandlung >1 Jahr: regelmässige Überwachung (cave: Knochenfrakturen, Hypomagnesiämie); Enthält Natrium, Parahydroxybenzoate; leicht erh. Risiko gastroint. Infektionen; pot. Überempfindlichkeitsreaktionen; Beeinträchtigung der weibl. Fertilität mögl.; Untersuchungen bei neuroendokrinen Tumoren. IA: Anti-retrovirale Arzneimittel (z.B. Atazanavir, Nelfinavir), Clopidogrel, Aspirin, Diuretika (z.B. Furosemid, Thiazide), SSRI, ACE-Hemmer/Angiotensin-II-Rezeptoren Antagonisten, Lithium, Methotrexat, Pemetrexed, Cyclosporin, Tacrolimus, Magen-pH-abhängige Arzneimittel (z.B. Ketoconazol, Itraconazol, Erlotinib, Digoxin), Sulfonylharnstoffe, Hydantoine, orale Antikoagulantien, beta-Rezeptor-Blocker, Probenecid, Diazepam, Phenytoin, Cilostazol; CYP2C19- und CYP3A4-Interaktoren, wie z.B. Voriconazol, Rifampicin, Clarithromycin, Johanniskraut. SS: Behandlung mit Vimovo während des ersten und zweiten Schwangerschaftstrimesters nur wenn dies unbedingt notwendig ist. Anwendung während des dritten Trimesters kontraindiziert. UW: Häufig: Divertikulitis, Depression, Schlafstörungen, Schwindel, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Benommenheit, Drehschwindel, Sehstörungen, Tinnitus, Hörstörungen, Palpitationen, Dyspnoe, Dyspepsie, Bauchschmerzen, Nausea, Erbrechen, Diarrhöe, Obstipation, Sodbrennen, peptische Ulzera, Stomatitis, Pruritus, Ekchymosen, Purpura, Hautausschlag, Flatulenz, Drüsenpolypen des Fundus (gutartig), Erschöpfung, Ödem, Schwitzen, Durst. Gelegentlich / selten: Aseptische Meningitis, Infektion, Sepsis, Agranulozytose, aplastische Anämie, Eosinophilie, Granulozytopenie, hämolytische Anämie, Leukopenie, Lymphadenopathie, Panzytopenie, Thrombopenie, Anaphylaktische Reaktionen, anaphylaktoide Reaktionen, Hypersensitivitätsreaktionen z.B. Angioödem und anaphylaktische Reaktion/Schock, Appetitstörung, Flüssigkeitsretention, Hyperglykämie, Hyperkaliämie, Hyperurikämie, Hypoglykämie, Gewichtsveränderungen, Agitation, Angst, Konfusion, anomale Träume, Halluzinationen, Nervosität, Kognitionsstörungen, Koma, Krämpfe, Konzentrationsunfähigkeit, Neuritis nervi optici, Parästhesien, Synkope, Tremor, Schleiersehen, Konjunktivitis, Hornhauttrübung, Papillenödem, Schwerhörigkeit, Arrhythmie, Stauungsherzinsuffizienz, Myokardinfarkt, Tachykardie, Asthma, Verengung der Atemwege, eosinophile Pneumonitis, Pneumonie, Lungenödem, Atemdepression, Mundtrockenheit, Ösophagitis, Gastritis, Glossitis, Aufstossen, Flatulenz, Magen-/Duodenalulzera, gastrointestinale Blutung und/oder Perforation, Meläna, Hämatemesis, Pankreatitis, Kolitis, Exazerbation von entzündlichen Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn), nicht­peptische gastrointestinale Ulzeration, rektale Blutung, ulzerative Stomatitis, Cholestase, Hepatitis, Ikterus, Leberinsuffizienz, Alopezie, Exanthem, Urtikaria, toxische epidermale Nekrolyse (TEN), Erythema exsudativium multiforme, Erythema nodosum, fixes Arzneimittelexanthem, Lichen planus, systemischer Lupus erythematodes, Stevens-Johnson-Syndrom, photosensitive Dermatitis, Photosensitivitätsreaktionen einschliesslich seltener Fälle, die einer Porphyria cutanea tarda (Pseudoporphyrie) ähneln, exfoliative Dermatitis, angioneurotisches Ödem, Muskelschwäche, Myalgie, Glomerulonephritis, Hämaturie, interstitielle Nephritis, nephrotisches Syndrom, Oligurie/Polyurie, Proteinurie, Niereninsuffizienz, Papillennekrose, Tubulusnekrose, Unfruchtbarkeit, Menstruationsstörung, Asthenie, Unwohlsein, Pyrexie, Auffällige Leberwerte, verlängerte Blutungszeit, Erhöhung des Kreatininspiegels im Serum, Periphere Ödeme, Hyponatriämie, Geschmacksstörung, gastrointestinale Candidiasis, Erhöhte Leberenzyme, Rash, Fraktur der Hüfte, des Handgelenks oder der Wirbelsäule, Arthralgie, Hypertonie, Hypotonie, Vaskulitis. Sehr selten: Akute generalisierte exanthematische Pustulose (AEGP), Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Hypomagnesiämie, Leberversagen, hepatische Enzephalopathie, Mikroskopische Colitis, Erythema exsudativum multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse (TEN), subakuter kutaner Lupus Erythematodes (SCLE), Aggression, Muskelschwäche, Interstitielle Nephritis, Gynäkomastie. Nicht bekannt: Kounis-Syndrom, Schlaganfall. P: Vimovo® Filmtabl. zu 500 mg/20 mg à 30 und 60. Abgabekategorie B. ZI: Grünenthal Pharma AG, Glarus Süd. Stand Juni 2026. Ausführliche Angaben siehe www.swissmedicinfo-pro.ch M-VMO-CH-07-26-0001

M-ALL-CH-07-26-0001