
Vimovo® wird für die Behandlung symptomatischer Arthrose eingesetzt.
Durch die Linderung von Schmerzen und Entzündung wird die Beweglichkeit und damit die Lebensqualität von Patient:innen verbessert.


Vimovo® wirkt stark* und langanhaltend bei Arthrose1–3
Die lange Halbwertszeit von Naproxen führt bei 2x täglicher Einnahme von nur einer Tablette zu langanhaltender Wirkung. Schmerzen und Entzündung werden auch in der Nacht effektiv gelindert.

HWZ: Halbwertszeit Grau: 90 % Vertrauensbereich #: Fachinformation Vimovo®: Halbwertszeit 9–15 Stunde
Modifiziert nach Grosser T et al 20173
*starke Wirkung durch hochdosiertes Naproxen

PPI: Protonenpumpeninhibitor ** u. a. gute gastrointestinale Verträglichkeit durch eingebauten PPI
Vimovo® ist gut verträglich** 2,4,5
Der geschichtete Aufbau der Tabletten lässt die Wirkung des eingebauten PPIs bereits im Magen entfalten, während die magensaftresistente Schicht verhindert, dass Naproxen dort schon freigesetzt wird.
Die sequenzielle Galenik mit verzögerter Freisetzung von Naproxen im Dünndarm führt zu einer guten Verträglichkeit und reduziert die Pillenlast. Damit wird der Alltag durch die Behandlung wenig beeinträchtigt.

2x täglich nur 1 Tablette2
Die Einnahme von Vimovo® lässt sich gut in den Tagesablauf integrieren. Der arthrosefreundliche Schraubverschluss erleichtert den Patient:innen zusätzlich die Anwendung.
Die Einnahme sollte 2x täglich, jeweils 30 Minuten vor einer Mahlzeit, erfolgen. Wichtig ist, dass die Tablette wegen ihres speziellen Aufbaus aus verschiedenen Schichten nicht zerteilt oder zerkaut wird.
Peter - 68 Jahre
Peter, stellt sich mit belastungsabhängigen Knieschmerzen und morgendlicher Steifigkeit vor. Was zunächst wie eine altersbedingte Einschränkung erscheint, entwickelt sich zunehmend zu einer relevanten Beeinträchtigung im Alltag: Treppensteigen fällt schwer, Spaziergänge werden seltener, und Aktivitäten wie Wandern gibt er vollständig auf.

NSAR: nichtsteroidales Antirheumatikum
Referenzen
1. Hochberg MC et al. Curr Med Res Opin. 2011;27(6):1243–1253.
2. Fachinformation Vimovo®, Stand Juni 2026 aktueller Stand: swissmedicinfo
3. Grosser T et al. Trends Pharmacol Sci. 2017;38(8):733–748.
4. Goldstein JL et al. Aliment Pharmacol Ther. 2010;32(3):401–413
5. Angiolillo DJ, Weisman SM. Am J Cardiovasc Drugs. 2017;17(2):97–107.
Fachpersonen können bei Grünenthal Pharma AG eine vollständige Kopie der zitierten Referenzen anfordern.
Kurzfachinformation Vimovo®
Vimovo®, Filmtabletten (Naproxenum und Magnesii esomeprazolum trihydricum) I: Symptomatische Behandlung von rheumatoider Arthritis, Arthrose und ankylosierender Spondylitis bei Patienten mit Risiko der Entwicklung von NSAR-bedingten Magen- und/oder Duodenalulzera und bei denen eine Behandlung mit weniger als 1000 mg Naproxen pro Tag nicht angebracht ist. D/A: 2 x 1 Filmtabl. pro Tag, mit Wasser schlucken. Weitere Informationen, siehe Fachinformation KI: Überempfindlichkeit gegenüber Naproxen, Esomeprazol oder substituierten Benzimidazolen oder Hilfsstoffen; Anamnese von Bronchospasmus, Urtikaria oder allergieähnlichen Symptomen nach Einnahme von NSAR; drittes Trimenon der Schwangerschaft; aktive Magen- und/oder Duodenalulzera, gastrointestinale Blutungen; entzündliche Darmerkrankungen; schwere Leberfunktionsstörungen; schwere Nieren- oder Herzinsuffizienz; Behandlung postoperativer Schmerzen nach koronarer Bypass-Operation. VM: Bei unbeabsichtigter Gewichtsverlust, anhaltendem Erbrechen, Dysphagie, Hämatemesis oder Melaena immer Abklärung einer Malignität; bei GI-Blutungen, -Ulzera, -Perforation (bes. bei älteren Patienten und GI-Erkrankung in Anamnese) Behandlung absetzen; Cardio- und zerebro-vaskuläre Erkrankungen; eingeschränkte Nierenfunktion; Gerinnungsstörungen/ Antikoagulation; gleichzeitige Anwendung von Nicht-Aspirin-NSARs/ COX-2-Hemmern ist nicht empfohlen; Absetzen bei Anzeichen von Hautreaktionen (SCAR); Überwachung bei Sehkraft-Veränderung; Vorsicht bei vorbestehendem Asthma; erstes und zweites Trimenon der Schwangerschaft, Behandlung >1 Jahr: regelmässige Überwachung (cave: Knochenfrakturen, Hypomagnesiämie); Enthält Natrium, Parahydroxybenzoate; leicht erh. Risiko gastroint. Infektionen; pot. Überempfindlichkeitsreaktionen; Beeinträchtigung der weibl. Fertilität mögl.; Untersuchungen bei neuroendokrinen Tumoren. IA: Anti-retrovirale Arzneimittel (z.B. Atazanavir, Nelfinavir), Clopidogrel, Aspirin, Diuretika (z.B. Furosemid, Thiazide), SSRI, ACE-Hemmer/Angiotensin-II-Rezeptoren Antagonisten, Lithium, Methotrexat, Pemetrexed, Cyclosporin, Tacrolimus, Magen-pH-abhängige Arzneimittel (z.B. Ketoconazol, Itraconazol, Erlotinib, Digoxin), Sulfonylharnstoffe, Hydantoine, orale Antikoagulantien, beta-Rezeptor-Blocker, Probenecid, Diazepam, Phenytoin, Cilostazol; CYP2C19- und CYP3A4-Interaktoren, wie z.B. Voriconazol, Rifampicin, Clarithromycin, Johanniskraut. SS: Behandlung mit Vimovo während des ersten und zweiten Schwangerschaftstrimesters nur wenn dies unbedingt notwendig ist. Anwendung während des dritten Trimesters kontraindiziert. UW: Häufig: Divertikulitis, Depression, Schlafstörungen, Schwindel, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Benommenheit, Drehschwindel, Sehstörungen, Tinnitus, Hörstörungen, Palpitationen, Dyspnoe, Dyspepsie, Bauchschmerzen, Nausea, Erbrechen, Diarrhöe, Obstipation, Sodbrennen, peptische Ulzera, Stomatitis, Pruritus, Ekchymosen, Purpura, Hautausschlag, Flatulenz, Drüsenpolypen des Fundus (gutartig), Erschöpfung, Ödem, Schwitzen, Durst. Gelegentlich / selten: Aseptische Meningitis, Infektion, Sepsis, Agranulozytose, aplastische Anämie, Eosinophilie, Granulozytopenie, hämolytische Anämie, Leukopenie, Lymphadenopathie, Panzytopenie, Thrombopenie, Anaphylaktische Reaktionen, anaphylaktoide Reaktionen, Hypersensitivitätsreaktionen z.B. Angioödem und anaphylaktische Reaktion/Schock, Appetitstörung, Flüssigkeitsretention, Hyperglykämie, Hyperkaliämie, Hyperurikämie, Hypoglykämie, Gewichtsveränderungen, Agitation, Angst, Konfusion, anomale Träume, Halluzinationen, Nervosität, Kognitionsstörungen, Koma, Krämpfe, Konzentrationsunfähigkeit, Neuritis nervi optici, Parästhesien, Synkope, Tremor, Schleiersehen, Konjunktivitis, Hornhauttrübung, Papillenödem, Schwerhörigkeit, Arrhythmie, Stauungsherzinsuffizienz, Myokardinfarkt, Tachykardie, Asthma, Verengung der Atemwege, eosinophile Pneumonitis, Pneumonie, Lungenödem, Atemdepression, Mundtrockenheit, Ösophagitis, Gastritis, Glossitis, Aufstossen, Flatulenz, Magen-/Duodenalulzera, gastrointestinale Blutung und/oder Perforation, Meläna, Hämatemesis, Pankreatitis, Kolitis, Exazerbation von entzündlichen Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn), nichtpeptische gastrointestinale Ulzeration, rektale Blutung, ulzerative Stomatitis, Cholestase, Hepatitis, Ikterus, Leberinsuffizienz, Alopezie, Exanthem, Urtikaria, toxische epidermale Nekrolyse (TEN), Erythema exsudativium multiforme, Erythema nodosum, fixes Arzneimittelexanthem, Lichen planus, systemischer Lupus erythematodes, Stevens-Johnson-Syndrom, photosensitive Dermatitis, Photosensitivitätsreaktionen einschliesslich seltener Fälle, die einer Porphyria cutanea tarda (Pseudoporphyrie) ähneln, exfoliative Dermatitis, angioneurotisches Ödem, Muskelschwäche, Myalgie, Glomerulonephritis, Hämaturie, interstitielle Nephritis, nephrotisches Syndrom, Oligurie/Polyurie, Proteinurie, Niereninsuffizienz, Papillennekrose, Tubulusnekrose, Unfruchtbarkeit, Menstruationsstörung, Asthenie, Unwohlsein, Pyrexie, Auffällige Leberwerte, verlängerte Blutungszeit, Erhöhung des Kreatininspiegels im Serum, Periphere Ödeme, Hyponatriämie, Geschmacksstörung, gastrointestinale Candidiasis, Erhöhte Leberenzyme, Rash, Fraktur der Hüfte, des Handgelenks oder der Wirbelsäule, Arthralgie, Hypertonie, Hypotonie, Vaskulitis. Sehr selten: Akute generalisierte exanthematische Pustulose (AEGP), Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Hypomagnesiämie, Leberversagen, hepatische Enzephalopathie, Mikroskopische Colitis, Erythema exsudativum multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse (TEN), subakuter kutaner Lupus Erythematodes (SCLE), Aggression, Muskelschwäche, Interstitielle Nephritis, Gynäkomastie. Nicht bekannt: Kounis-Syndrom, Schlaganfall. P:Vimovo® Filmtabl. zu 500 mg/20 mg à 30 und 60. Abgabekategorie B. ZI: Grünenthal Pharma AG, Glarus Süd. Stand Juni 2026. Ausführliche Angaben siehe www.swissmedicinfo-pro.ch M-VMO-CH-07-26-0001
M-VMO-CH-05-26-0005
