SO WIRKT VIMOVO®

VIMOVO® kombiniert die Wirkung von Naproxen (NSAR) und Esomeprazol (PPI) in einer Tablette, welche aufgrund einer Grenzfilmschicht zeitversetzt freigegeben werden.1 Der Zusatz von Esomeprazol bietet folgende Vorteile im Vergleich zu magensaftresistentem Naproxen als Monosubstanz:

  • Signifikante Reduktion der Entstehung gastrischer und duodenaler Ulcera1,2
  • Signifikante Reduktion von vordefinierten NSAR-assoziierten Nebenwirkungen im oberen Gastrointestinaltrakt1,2

Naproxen1

  • NSAR mit analgetischen, antiinflammatorischen und antipyretischen Eigenschaften
  • Freisetzung und Resorption im Dünndarm
  • Reversible Hemmung der Prostaglandinsynthese

Esomeprazol1

  • S-Enantiomer von Omeprazol
  • Freisetzung im Magen und Resorption im Dünndarm
  • Umwandlung in die aktive Form in der Parietalzelle, wo es die H+/K+-ATPase (Protonenpumpe) und somit die basale und die stimulierte Säuresekretion hemmt
VIMOVO®: SEQUENZIELLE FREISETZUNG DURCH INNOVATIVES DESIGN

VIMOVO® kombiniert in einer einzigen Tablette die entzündungshemmende und analgetische Wirkung von Naproxen mit Esomeprazol und sorgt durch die modifizierte Wirkstofffreisetzung für eine effektive Linderung von Arthrose-Symptomen – mit signifikanter Verringerung des Auftretens gastrischer und duodenaler Ulcera (versus Naproxen-Behandlung ohne Esomeprazol).1,2

*Bei Patienten mit Arthrose, rheumatoider Arthritis oder ankylosierender Spondylitis mit Ulcusrisiko im Zusammenhang mit NSAR.4

NAPROXEN/ESOMEPRAZOL ZEIGTE EINE VERGLEICHBARE WIRKSAMKEIT WIE CELECOXIB5

Die Kombination aus Naproxen und Esomeprazol reduzierte signifikant Arthrose-Schmerzen und verbesserte gleichzeitig die körperliche Funktion im Vergleich zu Placebo, wobei beide Effekte vergleichbar mit der Wirkung von Celecoxib waren.1,5

LS: Least Squares, WOMAC: Western Ontario and McMaster Osteoarthritis Index
Es handelt sich um eine Auswahl der Ergebnisse. Für ein vollständiges Bild verweisen wir auf die Originalpublikation.5
Mod. nach: Hochberg MC et al. Current Medical Research & Opinion 2011; 27(6): 1243-1253.

DIE WIRKSTOFFE IM ÜBERBLICK

NSAR: nichtsteroidales Antirheumatikum, PPI: Protonenpumpeninhibitor

Referenzen

1. Aktuelle Fachinformation VIMOVO® 500 mg / 20 mg.  Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung.

2. Goldstein JL et al. Aliment Pharmacol Ther 2010; 32: 401-413.

3. Wang-Smith L et al. J Clin Pharmacol 2012; 52(5): 670–680.

4. Miner P et al. Aliment Pharmacol Ther 2010; 32: 414–424.

5. Hochberg MC et al. Curr Med Res Opin 2011; 27(6): 1243–53.

6. Datto C et al. Rheum Res & Rev 2013; 5 :1-19.

7. Coxib and traditional NSAID Trialists‘ (CNT) Collaboration, Bhala N et al. Lancet 2013; 382: 769-79.

8. Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.v.: Prävention und Therapie der Gonarthrose
version 5.0, 15.07.2024: https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/187-050 Zugriff am 13.1.2026

Fachpersonen können bei Grünenthal Pharma AG eine vollständige Kopie der zitierten Referenzen anfordern.

Kurzfachinformation Vimovo

Vimovo®, Filmtabletten (Naproxenum und Magnesii esomeprazolum trihydricum) I: Symptomatische Behandlung von rheumatoider Arthritis, Arthrose und ankylosierender Spondylitis bei Patienten mit Risiko der Entwicklung von NSAR-bedingten Magen- und/oder Duodenalulzera und bei denen eine Behandlung mit weniger als 1000 mg Naproxen pro Tag nicht angebracht ist. D/A: 2 x 1 Filmtabl. pro Tag, mit Wasser schlucken. Weitere Informationen, siehe Fachinformation KI: Überempfindlichkeit gegenüber Naproxen, Esomeprazol oder substituierten Benzimidazolen oder Hilfsstoffen; Anamnese von Bronchospasmus, Urtikaria oder allergieähnlichen Symptomen nach Einnahme von NSAR; drittes Trimenon der Schwangerschaft; aktive Magen- und/oder Duodenalulzera, gastrointestinale Blutungen; entzündliche Darmerkrankungen; schwere Leberfunktionsstörungen; schwere Nieren- oder Herzinsuffizienz; Behandlung postoperativer Schmerzen nach koronarer Bypass-Operation. VM: Bei unbeabsichtigter Gewichtsverlust, anhaltendem Erbrechen, Dysphagie, Hämatemesis oder Melaena immer Abklärung einer Malignität; bei GI-Blutungen, -Ulzera, -Perforation (bes. bei älteren Patienten und GI-Erkrankung in Anamnese) Behandlung absetzen; Cardio- und zerebro-vaskuläre Erkrankungen; eingeschränkte Nierenfunktion; Gerinnungsstörungen/ Antikoagulation; gleichzeitige Anwendung von Nicht-Aspirin-NSARs/ COX-2-Hemmern ist nicht empfohlen; Absetzen bei Anzeichen von Hautreaktionen (SCAR); Überwachung bei Sehkraft-Veränderung; Vorsicht bei vorbestehendem Asthma; erstes und zweites Trimenon der Schwangerschaft, Behandlung >1 Jahr: regelmässige Überwachung (cave: Knochenfrakturen, Hypomagnesiämie); Enthält Natrium, Parahydroxybenzoate; leicht erh. Risiko gastroint. Infektionen; pot. Überempfindlichkeitsreaktionen; Beeinträchtigung der weibl. Fertilität mögl.; Untersuchungen bei neuroendokrinen Tumoren. IA: Anti-retrovirale Arzneimittel (z.B. Atazanavir, Nelfinavir), Clopidogrel, Aspirin, Diuretika (z.B. Furosemid, Thiazide), SSRI, ACE Hemmer/Angiotensin-II-Rezeptoren Antagonisten, Lithium, Methotrexat, Cyclosporin, Tacrolimus, Magen-pH-abhängige Arzneimittel (z.B. Ketoconazol, Itraconazol, Erlotinib, Digoxin), Sulfonylharnstoffe, Hydantoine, orale Antikoagulantien, beta-Rezeptor-Blocker, Probenecid, Diazepam, Phenytoin, Cilostazol; CYP2C19- und CYP3A4-Interaktoren, wie z.B. Voriconazol, Rifampicin, Clarithromycin, Johanniskraut. SS: Behandlung mit Vimovo während des ersten und zweiten Schwangerschaftstrimesters nur wenn dies unbedingt notwendig ist. Anwendung während des dritten Trimesters kontraindiziert. UW: Häufig: Divertikulitis, Depression, Schlafstörungen, Schwindel, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Benommenheit, Drehschwindel, Sehstörungen, Tinnitus, Hörstörungen, Palpitationen, Dyspnoe, Dyspepsie, Bauchschmerzen, Nausea, Erbrechen, Diarrhöe, Obstipation, Sodbrennen, peptische Ulzera, Stomatitis, Pruritus, Ekchymosen, Purpura, Hautausschlag, Flatulenz, Drüsenpolypen des Fundus (gutartig), Erschöpfung, Ödem, Schwitzen, Durst. Gelegentlich / selten: Aseptische Meningitis, Infektion, Sepsis, Agranulozytose, aplastische Anämie, Eosinophilie, Granulozytopenie, hämolytische Anämie, Leukopenie, Lymphadenopathie, Panzytopenie, Thrombopenie, Anaphylaktische Reaktionen, anaphylaktoide Reaktionen, Hypersensitivitätsreaktionen z.B. Angioödem und anaphylaktische Reaktion/Schock, Appetitstörung, Flüssigkeitsretention, Hyperglykämie, Hyperkaliämie, Hyperurikämie, Hypoglykämie, Gewichtsveränderungen, Agitation, Angst, Konfusion, anomale Träume, Halluzinationen, Nervosität, Kognitionsstörungen, Koma, Krämpfe, Konzentrationsunfähigkeit, Neuritis nervi optici, Parästhesien, Synkope, Tremor, Schleiersehen, Konjunktivitis, Hornhauttrübung, Papillenödem, Schwerhörigkeit, Arrhythmie, Stauungsherzinsuffizienz, Myokardinfarkt, Tachykardie, Asthma, Verengung der Atemwege, eosinophile Pneumonitis, Pneumonie, Lungenödem, Atemdepression, Mundtrockenheit, Ösophagitis, Gastritis, Glossitis, Aufstossen, Flatulenz, Magen-/Duodenalulzera, gastrointestinale Blutung und/oder Perforation, Meläna, Hämatemesis, Pankreatitis, Kolitis, Exazerbation von entzündlichen Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn), nicht-peptische gastrointestinale Ulzeration, rektale Blutung, ulzerative Stomatitis, Cholestase, Hepatitis, Ikterus, Leberinsuffizienz, Alopezie, Exanthem, Urtikaria, toxische epidermale Nekrolyse (TEN), Erythema exsudativium multiforme, Erythema nodosum, fixes Arzneimittelexanthem, Lichen planus, systemischer Lupus erythematodes, Stevens-Johnson-Syndrom, photosensitive Dermatitis, Photosensitivitätsreaktionen einschliesslich seltener Fälle, die einer Porphyria cutanea tarda (Pseudoporphyrie) ähneln, exfoliative Dermatitis, angioneurotisches Ödem, Muskelschwäche, Myalgie, Glomerulonephritis, Hämaturie, interstitielle Nephritis, nephrotisches Syndrom, Oligurie/Polyurie, Proteinurie, Niereninsuffizienz, Papillennekrose, Tubulusnekrose, Unfruchtbarkeit, Menstruationsstörung, Asthenie, Unwohlsein, Pyrexie, Auffällige Leberwerte, verlängerte Blutungszeit, Erhöhung des Kreatininspiegels im Serum, Periphere Ödeme, Hyponatriämie, Geschmacksstörung, gastrointestinale Candidiasis, Erhöhte Leberenzyme, Rash, Fraktur der Hüfte, des Handgelenks oder der Wirbelsäule, Arthralgie, Hypertonie, Hypotonie, Vaskulitis. Sehr selten: Akute generalisierte exanthematische Pustulose (AEGP), Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Hypomagnesiämie, Leberversagen, hepatische Enzephalopathie, Mikroskopische Colitis, Erythema exsudativum multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse (TEN), subakuter kutaner Lupus Erythematodes (SCLE), Aggression, Muskelschwäche, Interstitielle Nephritis, Gynäkomastie. Nicht bekannt: Kounis-Syndrom, Schlaganfall. P: Vimovo® Filmtabl. zu 500 mg/20 mg à 30 und 60. Abgabekategorie B. ZI: Grünenthal Pharma AG, Glarus Süd. Stand Mai 2025. Ausführliche Angaben siehe www.swissmedicinfo-pro.ch

M-VMO-CH-05-26-0002